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Die Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya GmbH (VGH) übernehmen zwei Busse für den Landkreis Nienburg | Meldung vom 09.12.2017

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Nachhaltigkeit des ÖPNV von Anfang an
Landrat Detlev Kohlmeier und Geschäftsführer Uwe Roggatz freuen sich über die Inbetriebnahme zweier neuer Mercedes Citaro LE Busse für das kreiseigene Unternehmen. Eine Nettoinvestition von rund 230.000 € pro Fahrzeug stemmt man in einem eher kleineren Unternehmen wie der VGH nicht mal eben so. Das Land Niedersachsen fördert deshalb die Erneuerung der Busflotten mit 40 % der Anschaffungskosten. „Das erleichterte uns die Entscheidung enorm, in neue Fahrzeuge zu investieren“, so Roggatz. „Die Gesamtfördersumme von gut 180.000 € kommt letztlich dem Landkreis Nienburg zugute und wird an diesen durchgereicht, denn letztlich finanziert der Landkreis sein ÖPNV-Angebot“.

“Öffentlicher Nahverkehr muss von Anfang an nachhaltig sein“, ergänzt der Landrat. „Und so unterstreicht der Landkreis die Botschaft, dass er nachhaltig und mit hoher Qualität die Mobilitätsgrundversorgung für die Einwohnerinnen und Einwohner organisieren wird“.
Die Fahrzeuge übertreffen bereits die hohen Qualitätsstandards, die der Landkreis mit den neuen Verkehrsverträgen verbindet. Sie sind niederflurig, klimatisiert, haben eine Motorraum-Brandlöschanlage und einen Mehrzweckplatz, auf dem nicht nur Rollstühle oder Kinderwagen, sondern auch sogenannte E-Scooter befördert werden können, wenn diese selbst über eine entsprechende Herstellerzulassung verfügen. Und die Fahrzeuge entsprechen dem Gütesiegel Blauer Engel.

Der Blaue Engel ist das erste und bekannteste Umweltzeichen der Welt. Er setzt Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Seit 1978 wird er vom Umweltbundesamt verliehen, jetzt hat auch die VGH einen.

Seit geraumer Zeit setzt die VGH auf umweltschonende Technik. So erfüllen die Fahrzeuge der VGH-Flotte beim Kauf immer die jeweils höchst möglichen und wirtschaftlich sinnvollsten Abgasnormen für Verbrennungsmotoren. Dies gilt für alle Dienstfahrzeuge, die ja vornehmlich Busse sind. Davon sind rund 40 Stück in den Landkreisen Nienburg und Diepholz im Einsatz. Unser Unternehmen hat sich sehr früh mit dem Thema Umweltschutz auseinandergesetzt. Wenn nicht wir, wer denn, fragt Roggatz. Öffentlicher Nahverkehr ist per se praktizierter Umweltschutz, das muss sich in der Auswahl der Fahrzeuge wiederfinden. Deshalb wurden in der Vergangenheit nicht nur Neufahrzeuge nach den neusten Standards beschafft, sondern beispielsweise Fahrzeuge, die durch ihre Leichtbaukomponenten einen geringeren Kraftstoffverbrauch ermöglichen. Bei älteren Fahrzeugen wurde ein sogenanntes Öko-Tuning durchgeführt. Schaltzeitpunkte im Getriebe wurden der norddeutschen Topografie angepasst. Hierdurch konnten bis zu 10 % Kraftstoff und damit Emissionen eingespart werden. Die nun in Dienst gestellten Fahrzeuge übertreffen alle umweltrelevanten Anforderungen in den Bereichen Geräuschemission, Schadstoffemission, Treibhauspotential und Lackierung.

Aber nicht nur in der Technik, auch im Arbeitskräfteeinsatz berücksichtigt die VGH umweltschonende Aspekte. So unterzieht sich jeder Fahrer alle fünf Jahre einer Öko-Schulung. In dieser lernt das Fahrpersonal in der Praxis, welche Fahrweise ökologisch aber auch ökonomisch optimal ist. Die eigene Fahrweise wird analysiert und Verbesserungsmöglichkeiten werden erarbeitet.

Die Fahrgäste der VGH können mit Recht behaupten, nachhaltigen Umweltschutz zu betreiben. Sie helfen aktiv, den Ausstoß von CO2-Treibhausgasen zu verringern und verhalten sich damit vorbildlich.