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Tipps zum Schuljahresbeginn | Meldung vom 02.08.2017

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Landkreis Nienburg und VLN weisen zum Schulstart auf Besonderheiten im Busverkehr hin
Am kommenden Donnerstag, 3. August, startet das neue Schuljahr. Der erste Schultag für die fünften Klassen ist am Freitag, und am Samstag ist die Einschulung der Erstklässler. Viele Kinder und Jugendliche nutzen für den Weg zu ihrer Schule den Bus. Insbesondere in den ersten zwei bis drei Wochen kann es deswegen morgens und zur Mittagszeit im Bus schon mal eng werden. Grund ist, dass in vielen Klassen der Stundenplan noch nicht zu 100 Prozent feststeht. Zudem werden die freiwilligen Angebote innerhalb des Ganztagsbetriebes erst zu Schulbeginn gewählt. So ist es nicht unüblich, dass am Anfang des Schuljahres bei etlichen Klassen und Jahrgängen der Unterricht gleichzeitig nach der sechsten Stunde endet, bis der endgültige Wochen-Stunden-Plan feststeht.

Ein weiterer Faktor ist, dass die Busfahrpläne der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH bereits zur Genehmigung vorgelegt werden müssen, wenn die Schülerzahlen der einzelnen Schulen noch gar nicht feststehen. Das bedeutet, dass es zum Schulbeginn an einigen Schulstandorten zu besonderen Herausforderungen hinsichtlich der Schülerbeförderung kommen kann, erklärt Sandra Schulz, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Bildung beim Landkreis Nienburg.

Vor diesem Hintergrund möchten der Landkreis Nienburg und die Verkehrsgesellschaft Landkreis Nienburg mbH (VLN) Tipps und Anregungen zum Busverkehr zu Beginn des Schuljahres geben.
Allen Eltern von Kindern, die zum ersten Mal Bus fahren, sei geraten, vorab den Fahrplan gründlich zu studieren. Das gilt natürlich auch für alle, die bereits den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nutzen, denn es kann auch auf der gewohnten Linie zu Veränderungen kommen, beispielsweise ein neuer Busbetreiber mit neuen Bussen und Fahrern oder eine neue Liniennummer.

Wer unsicher ist, sollte gegebenenfalls eine Probefahrt von der heimischen Haltestelle bis zum Schulstandort und zurück absolvieren. Am ersten Schultag, aber auch darüber hinaus, kann es hilfreich sein, wenn ein Elternteil oder ein Verwandter als Begleitung morgens und nach Schulschluss unterstützend zur Seite steht. VLN-Prokurist Jens Rühe appelliert: „Warten Sie direkt an der Haltestelle. Es kann passieren, dass Ihr Kind in der Aufregung vergisst, den Knopf für das Haltesignal zu betätigen. Wenn Sie an der Haltestelle stehen, hält der Bus auf jeden Fall, da der Fahrer Sie als potenzielle Fahrgäste sieht. So kann vermieden werden, dass der Bus nicht hält und Ihr Kind den Ausstieg verpasst.“

Auf stark frequentierten Linien fahren aus Kapazitätsgründen oft mehrere Busse in kurzer Abfolge hintereinander. Die Beförderung klappt natürlich nur, wenn alle Busse gleichermaßen benutzt werden. „Daher wird empfohlen, auf den Hinfahrten bereits den zeitlich ersten Bus zu wählen, ein zweiter und gegebenenfalls dritter Bus folgen planmäßig. Für diejenigen, die von vornherein auf den letzten Bus spekulieren, ist die Gefahr erhöht, aufgrund von Überfüllung nicht mitgenommen zu werden und zu spät zur Schule zu kommen. Für die Rückfahrt in der Mittagszeit kann es hilfreich sein, nicht auf den ersten Bus zu bestehen, sondern alternativ auch einen Bus später zu wählen. Außerdem ist es notwendig, dass die Fahrgäste in den Bussen direkt nach hinten durchgehen, damit genügend Platz für alle Fahrgäste bleibt“, stellt Dietrich Pagels, Fachbereichsleiter Regionalentwicklung beim Landkreis Nienburg, heraus.
Und was ist zu tun, wenn man doch einmal wegen Überfüllung nicht mitgenommen wird?

Zunächst: Ruhe bewahren. In der Regel fährt in einem überschaubaren Zeitfenster der nächste Bus. Wer morgens unsicher ist, sollte auf den nächsten Bus warten oder gegebenenfalls nach Hause gehen, um die Schule zu informieren. Mittags kann im Zweifel ein Anruf bei den Eltern oder Verwandten, wenn ein Telefon zur Verfügung steht, für Sicherheit sorgen. Hilfe wird aber auch im Schulsekretariat geboten. Grundsätzlich ist es ratsam, dass die Erreichbarkeit einer Kontaktperson für die Kinder gewährleistet wird.

VLN-Prokurist Jens Rühe versichert: „Wir schauen uns die Situation an den ersten Tagen ganz genau an, um im Bedarfsfall reagieren zu können. Da wir aber nicht an allen Haltestellen präsent sein können, freuen wir uns auch über kurzfristige Rückmeldungen durch unsere Fahrgäste.“

Die VLN steht unter der Telefonnummer (0 50 21) 6 60 11 für alle Fragen zur Verfügung. Weitere Informationen sowie die neuen Fahrpläne sind hier auf dieser Internetseite erhältlich.