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So viel Finanzierung muss sein | Meldung vom 04.11.2010

Ergebnisse einer Studie zum Öffentlichen Personennahverkehr
Für die Leistungsfähigkeit des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) müssen der Aus- und Neubau, die Erneuerung der Infrastruktur, der Betrieb und die nichtbundeseigenen Eisenbahnen verlässlich finanziert werden.

Das ist das Ergebnis einer Studie zum Finanzierungsbedarf des ÖPNV in Deutschland im Auftrag von 13 Bundesländern, des Deutschen Städtetags, des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und unter Mitwirkung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Bei der Ermittlung des Bedarfs haben die Gutachter den Finanzbedarf eines angemessenen ÖPNV-Grundangebots kalkuliert. Die Berechnung entstand mit dem Bewusstsein für die Sparzwänge der öffentlichen Hand und dem Ziel der Gewährleistung einer ÖPNV-Grundversorgung für die Bevölkerung.

Der Präsident des VDV, Jürgen Fenske, unterstreicht: "Der Öffentliche Personennahverkehr in Deutschland ist durch sein hohes Leistungsniveau eine tragende Säule der Mobilität. Busse und Bahnen sind systemrelevant. Ohne sie müsste das Land tätlich 18 Millionen Autofahrten mehr verkraften. Auf eine derartige Zusatzbelastung ist die Verkehrsinfrastruktur jedoch nicht ausgelegt – sie würden einen unkalkulierbaren Milliardenaufwand für das Straßennetz zur Folge haben."